Was ich tat, als ich von der Drogensucht meines Kindes erfuhr……………………….

Als erstes war ich geschockt, dachte mir nie dass ich mit dem Problem in Kontakt kommen würde. Dann wollte ich alle Bücher „Drogensucht betreffend“ kaufen. Ich habe sehr viele gekauft und auch gelesen. Habe mich mit Ärzten auseinandergesetzt, zum Teil auch, als ich meinen Verein dann hatte, zusammengearbeitet.

Damals, als ich erfuhr dass mein Kind Heroin spritzt, dachte ich an Drogensucht, Abhängigkeit, aber niemals an Krankheit. Mehr wusste ich nicht darüber. Aber sehr bald wusste ich dann, dass es eine schwere chronische Erkrankung ist. Das die meisten, die tief abstürzen, eine psychische Vorerkrankung haben. Es gibt diverse Ereignisse, die einem so treffen, dass eine psychische Erkrankung ausbricht.

ALLE, ich getraue mir wirklich zu sagen „ALLE“ Drogenkranken (dazu gehören auch die Alkoholkranken, was oft von gewissen Leuten anders gesehen wird) sind sehr sensible Menschen. Damit meine ich nicht jene, die vielleicht kiffen, oder herum probieren, sei es aus Langeweile oder nur, um einfach mitgemacht zu haben, es gibt da x-verschiedene Gründe. Tief abstürzen meist nur die sensiblen.

In meiner Laufbahn von 20 Jahren, hab ich sehr, sehr viele Drogenkranke mit deren Eltern kennen gelernt. Die Kinder waren alle sensibel und sehr liebevoll. Also wirklich sehr, sehr nette anständige Kinder. Also ist meiner Meinung nach, auf sensible Kinder besonders gut zu achten.

In der heutigen Zeit ist es nicht leicht, weder für die Kinder, noch für die Eltern. Dass beide Elternteile arbeiten müssen, ist fast überall so, da man sich das Leben  sonst nicht leisten kann. Der Stress ist enorm, er fängt meiner Meinung nach, schon im Kindergarten an. In der Schule, gibt es so viele freie Tage, was es in meiner Zeit und auch in der Zeit meiner Kinder, noch nicht gab. Der Lehrstoff ist aber derselbe geblieben, wenn nicht sogar mehr geworden.

Keiner kommt auf die Idee, dass dies für die Kinder absoluter Stress ist. Manche Kinder verkraften dies leichter, aber wie gesagt, die sensiblen, die langsameren z.Bsp., können nicht so gut damit umgehen und werden oft krank, vielleicht sogar psychisch krank oder behandeln sich später selbst mir Drogen………………………………

 

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